
In großer Runde trafen sich Anfang Februar Plattfreunde aus Havelland, Prignitz und Potsdam zum traditionellen Winterplatt in Olafs Werkstatt in Neustadt/Dosse. Im Gepäck hatten viele Riemel und Geschichten up Platt, die am frühen Nachmittag vorgetragen wurden. Die "Warpschört" brachte Bärbel Harmel aus der sachsen-anhaltinischen Prignitz mit. Ulla Berndt aus Putlitz hatte Hermann Graebke im Gepäck.
Unser Verein für Niederdeutsch im Land Brandenburg e.V. setzt mit einer weiteren CD sein Projekt fort, das Plattdeutsch des Flämings zu bewahren. Nach den persönlichen Geschichten von Alteingesessenen auf der CD „Een Hoog up Flämingisch“ wurden jetzt durch den Bad Belziger Ronald Heber 14 Lieder zur Gitarre aus dem Hohen und Niederen Fläming eingespielt.

Es handelt sich dabei um ins Platt übertragene Volkslieder, das Burgenwanderlied (Borjenwannerwech) von Helmut Moritz und eigene Stücke des in Bad Belzig lebenden Plattfreundes Ronald Heber.
2025 in Fräden un Indracht

Zum Auftakt des Jahres 2025 ergreift der bis heute populäre Max Lindow aus Prenzlau das Wort - sein 150. Geburtstag bestimmt das Jahr in der Uckermark. In Templin gingen Arnfried Ulrich folgende Gedanken zum Jahreswechsel durch den Kopf.
Dat hett knallt bet tum nächsten Dach,
nu is dat nieje Johr all wach.
Hett soväl Frogen un Dwallerie metbröcht.
Dat oll Johr is wech met väl Krabum.
Wat eenmol wär, kümmt nich nochmoal.
Vergät, wat di hett argert un holl fest,
wat di erfrüt.
Landesverein jetzt Dachverband für Brandenburg
Der Verein für Niederdeutsch im Land Brandenburg ist jetzt offiziell Dachverband für die plattdeutschen Vereine und Verbände gemäß §3 des Gesetzes zum Schutz und zur Förderung der Niederdeutschen Sprache im Land Brandenburg.
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