Dokumentarfilm "Von Icke bis Platt..." demnächst im Templiner Museum und an der Potsdamer Universität
Die nächste Filmvorführung findet mit Akteueren des Dokumentarfilms am kommenden Sonnaben im Templiner Museum statt. In Potsdam wird der Streifen am 20. November in der Potsdamer Universität im großen Hörsaal vom Haus 9 in den Communs gezeigt. Im Anschluß wird es Gelegenheit geben, mit dem Filmautor und Plattfreunden ins Gespräch zu kommen.
Im Saal des Wittstocker Kinos Astoria sahen sich Filmemacher Gerald Backahus und seine plattdeutschen Interviewpartner nach Monaten erstmals wieder. Heidi Schäfer, Dr. Wolfgang Dost oder Ilona Masuhr hatten es sich nicht nehmen lassen, erstmals den Dokumentarfilm "Von Icke bis Platt - wie in Berlin und Brandenburg ursprünglich gesprochen wurde" in ihrem Hauskino zu sehen.
Die Prignitzstadt Wittstock/Dosse war am 1.Oktober 2024 Gastgeber für die Kommunalvertreter aus der Reuterstadt Stavenhagen und Prenzlau. Die drei Städte verbindet das Engagement für die Niederdeutsche Sprache, deren Bestand in Mecklenburg wie auch Brandenburg gefährdet ist. Fröhlich startete das Treffen mit dem Klöndisch, dem Plattkurs der Wittstocker Volkshochschule, der einige Szenen up Platt zum Besten gab.

Dokfilm über Muttersprache der Brandenburger und Berliner

In diesem Sommer hatte der Dokumentarfilm "Von Icke bis Platt-wie der Berliner und Brandenburger ursprünglich spricht" Premiere. Neben den Bundeshauptstädtern sind viele Brandenburger Plattsprecher zu erleben. Filmautor Gerald Backhaus reiste dafür mit Kamera und Mikrofon zwei Jahre durch die Region: zum Fläming und in den Spreewald,ins Oderbruch, dann nordwärts in die Prignitz und die Uckermark. Überall trafen Gerald Backhaus und sein Kompagnon Martin König noch plattdeutsch sprechende Brandenburger. Wie unsere 90 Jährige Templinerin Annemarie Giegler oder Heidi Schäfer und Ilona Masuhr aus Wittstock, Ronald Heber aus Bad Belzig und Karlheinz Niendorf aus Jüterbog oder Horst Wilke aus dem Oderbruch.
Der Kolonistenhof in Großderschau war im August 2024 zum 4. Mal Gastgeber für Ferienkinder aus der Region. Die 14 Havelländer verwandelten Friedrichs Kolonistenkirche in eine zeitweilige Theaterbühne.
Die 6- bis 14Jährigen Jungen und Mädchen verbrachten eine Ferienwoche mit dem Lernen von plattdeutschen Versen und Liedern. Und das ohne Murren. Die für einige fremde Sprache entdeckten sie wie ein neues Abenteuer, bei dem es einiges zu entdecken gab.Leonora und Markus waren das erste Mal dabei, aber schnell fanden sie sich zu einerlebhaften Spieltruppe zusammen.
Die ehemaligen Lehrerinnen Heide Schumann und Bärbel Harmel halfen kompetent und einfallsreich beim Plattdeutsch lesen und reden.
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