Truuer üm Heidi Morling
Die Plattfreunde Brandenburg trauern um Heidi Morling, die ihrer schweren Erkrankung erlegen ist. Schon jetzt vermissen wir ihr offenes, herzerfrischendes Wesen, ihre freundliche Hilfsbereitschaft und ihren entgegenkommenden Einsatz. Vor allem aber vermissen wir eine engagierte Mitstreiterin für die Niederdeutsche Sprache noch bevor sie mit uns 2014 den Landesverein für Niederdeutsch mitbegründete. Stets war die Pädagogin eine verläßliche und kompetente Partnerin für unsere Projekte, seien " es das Wörterbuch "Platt helpt", die Plattfibel oder die vielen Treffen und Messen, bei denen Heidi Morling mitwirkte.
Neuer Vorstand für drei Jahre - Verein für Niederdeutsch in Brandenburg tagte im Kyritzer Rathaus
Kyritz. Der Verein für Niederdeutsch in Brandenburg hat einen neuen Vorstand. Er wird in den nächsten drei Jahren die Arbeit der Mitglieder zwischen Wittstock, Prenzlau und Jüterbog koordinieren. Im Sitzungssaal des Kyritzer Rathauses erhielt dafür am 7. Oktober ein Sextett einstimmig das Vertrauen. Das sind Jörg Gehrmann (Vorsitzender, Wittstock), Ute Eisenack (stellvertretende Vorsitzende, Neuruppin), Astrid Flügge (Leiterin der Geschäftsstelle, Potsdam), Angret Thiele (Kyritz), Doris Meinke (Prenzlau) und neu dabei Sarah Bau (Schatzmeisterin, Wittstock).

Gleich zu Beginn seines Rückblicks auf die vergangene Wahlperiode stellte der alte und neue Vorsitzende den "wohl größten Erfolg unseres Engagements seit Gründung des Landesverbandes 2014" heraus: Niederdeutsch wurde 2022 in die Brandenburger Verfassung aufgenommen.

Das erste Dorf im Fläming zeigt nun seinen plattdeutschen Namen auf dem Ortsschild. Stolz versammeln sich die Bewohner des Ortsteiles von Bad Belzig darum. Flämingisch ist zwar nicht mehr Alltagssprache, aber stets bei den Dorfhöhepunkten präsent. Das hat nicht nur Maria Sternberg immer im Blick, der das Flämingplatt geläufig ist. Sie hat auch zum diesjährigen Erntedank die plattdeutschen Texte für das Historienspiel verfasst, das dieses Mal zu den Wurzeln der Sprache, den flandrischen Einwanderern im 14. Jahrhundert führte. Für "Janz wiet retour"

Die Mecklenburgische Autorin des Buches Kasper un Klabauterkatt - Susanne Bliemel - hatte tatsächlich die Schiffskatze mit ihrer Bernsteinkette zur Lesung in die Putlitzer Grundschule mitgebracht. Wer ganz genau hinschaut, erkennt ihr schwarzes Fell zwischen den Kinderköpfen. Klar wollte sie jeder mal streicheln. Schließlich ist es eine abenteuerlustige Mieze, die mit dem 10 jährigen Schiffsjungen Kaspar an Bord gegangen ist. Sie schnackt wie Kasper up platt und die Putlitzer Kinner haben fast alles verstanden, was Susanne Bliemel vorgetragen hat.
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